Federtypen

Zylindrisch

Eine zylindrische Feder besteht normalerweise aus Schlusswindungen, Übergangswindungen und Federwindungen. Eine zylindrische Feder kann so konstruiert sein, dass sie eine lineare Kennlinie ergibt, aber gleichsam auch zu einer progressiven Federkonstante führt, indem die Gewindesteigung verändert wird. Ein Vorteil bei den zylindrischen Federn ist es, dass sie während der Fertigung automatisch leicht bearbeitet werden können.

Zylindrisch

Die Form der zylindrischen Federn kann auch in axialer Richtung gekrümmt werden. Diese Variante kann von Interesse sein, wenn der Konstrukteur laterale Kräfte, welche den Stoßdämpfer beeinflussen, ausgleichen muss.

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Konisch

Die konische Feder wird normalerweise gewählt, wenn es für die Federn in einem Aufhängungsystem nur begrenzten Platz gibt. Heutzutage hat dieser Typ meistens ein offenes Ende und ein eingerolltes Ende („Pigtail"). Die Feder kann entweder mit linearer oder progressiver Federkonstante konstruiert werden. Sollte der Konstrukteur eine lineare Konstante wünschen, wird dies erreicht, indem die Gewindesteigung entsprechend dem Federdurchmesser geändert wird, um die Federkennlinie während der Umlenkung konstant zu halten. Der Konstrukteur würde die Gewindesteigung erhöhen, wenn sich der Federdurchmesser vergrößert.

Konisch

Miniblock

Eine richtige Miniblockfederkonstruktion hat angepasste Windungsdurchmesser, so dass der größte Teil der Windungen ineinander passt, wenn die Feder auf eine kurze Länge zusammengedrückt wird; daher die Bezeichnung Miniblock.

Miniblock

Diese Konstruktionslösung kann die Blocklänge fast auf den doppelten Werkstoffdurchmesser reduzieren. Der Vorteil ist die sehr kleine Blocklänge der Feder, da Platz gespart wird. Dies kann auf der hinteren Seite des Fahrzeugs von Wert sein, wenn beispielsweise eine flache Beladungsfläche erforderlich ist.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Anpassung der Windungen ineinander durch den Durchmesser der Windungen eingeschränkt wird und nicht von der Art des benutzten Werkstoffes abhängt (konisch oder parallel). Für diese Konstruktion wird manchmal konisches Material benutzt, was einen gewichtsparenden Vorteil hat; dem steht jedoch das erhöhte Risiko eines frühzeitigen Versagens der Endwindung entgegen: Eine detailliertere Erläuterung hierfür ist aus unserer technischen Broschüre ersichtlich.

Miniblock-Federn können so konstruiert sein, dass sie über progressive oder lineare Last- und Umlenkeigenschaften verfügen, und dies kann durch die Nutzung von konischem oder parallelem Draht erreicht werden. Sie haben oft eine Federkonstante, dies allerdings, weil der Durchmesser des reduzierten Materials die Verringerung des externen Durchmessers in den Federn ausgleicht.

Für diese Konstruktion verwendet Lesjöfors immer konstanten Draht, wodurch die Funktion der Miniblock-Anforderungen erfüllt und die Last- und Umlenkungseigenschaften erreicht werden, was sicherstellt, dass die Federn nicht für ein vorzeitiges Versagen der Endwindung anfällig sind.

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